Bürgerinnen und Bürger wollen in zunehmenden Maße in die Entscheidungen von Politik und Verwaltung einbezogen werden. In den letzten Jahrzehnten wurde daher eine stattliche Anzahl verschiedenster Modelle, Methoden und Instrumente entwickelt, um die Bürger in verschiedensten Belangen zu beteiligen. Doch welche Modelle und Methoden sind wann geeignet? Wie genau funktionieren sie in der Praxis? Und welche Herausforderungen gilt es zu meistern?
Diese und viele weitere Fragen wurden im Rahmen der Veranstaltung "Modelle und Methoden der Bürgerbeteiligung in der Praxis" am 3. September 2012 in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin diskutiert. Rund 100 Teilnehmer aus Politik, Beratung, Medien, Stiftungswesen und Theater tauschten ihr Wissen und Erfahrungen dazu aus.
Die Veranstaltung wurde als so genanntes BarCamp durchgeführt, was bedeutete: Jede(r) konnte mitwirken, in dem er oder sie eigene Methoden und Beispiele vorstellte. So kamen insgesamt 17 selbstorganisierte Workshops zustande. Die Themenpalette reichte dabei von Methodenvorstellungen wie "Planning for Real", "Forum Theater" oder "Design Thinking" für die Organisation von Bürgerbeteiligung, bis hin zu grundsätzlichen Debatten wie Bürger überhaupt erreicht und motiviert werden können sich an Politik aktiv zu beteiligen. Und wie die Berufspolitiker damit umgehen sollten.
Die Veranstaltung ist beendet - Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die spannenden Diskussionen!
Die Dokumentation der Tagung finden Sie hier.