Was ist ein Barcamp?
BarCamps sind ein
internationales Netzwerk von Unkonferenzen, also offenen,
partizipativen Veranstaltungen, deren Ablauf und Inhalte von den
Teilnehmern bestimmt werden. Im deutschsprachigen Raum finden
mittlerweile regelmäßig BarCamps statt. Seit kurzem gibt es
die Tendenz auch thematisch fokussierte Barcamps anzubieten, in dem
nicht nur der klassische
Themenkreis Web2.0 und Webanwendungen behandelt wird, sondern auch
andere Fragestellungen eine Rolle spielen. Der Ablauf von BarCamps
hat Ähnlichkeiten mit der Open Space-Methode, ist jedoch
lockerer organisiert. Er besteht aus Vorträgen und
Diskussionsrunden (Sessions), die jeden Morgen auf Whiteboards,
Metaplänen oder Pinnwänden durch die Teilnehmer selbst
koordiniert werden.
Tourismus-BarCamps
Mit den
aktuellen Entwicklungen im Tourismus beschäftigen sich seit
2008 Tourismus-BarCamps wie das nach dem Veranstaltungsort Burg
Kaprun (Österreich) benannte CastleCamp oder das an
der Universität
Eichstätt-Ingolstadt stattfindende TourismusCamp. Bis zu 200
Teilnehmer diskutieren hier in verschiedenen Sessions über
touristische Themen von Social Media bis zur Vorstellung
von Best Practices von Hoteliers oder Tourismusverbänden.
Regeln für ein erfolgreiches Barcamp:
-
Erzähle anderen vom innovationcamp
- Berichte vorher und nachher über das innovationcamp
- Alle Teilnehmer sind aufgefordert, selbst einen Vortrag zu
halten oder zu moderieren
- Sessionvorschläge und Themenwünsche werden online in
ein WIKI eingetragen
- Die Sessions dürfen die angesetzte Zeit (45 Minuten inkl.
Diskussionen) nicht überschreiten
- Vorstellung der Person in drei Worten (3 Tags)
(natürlich sind
Regelbrüche auch hier erlaubt!)
Barcamps sind jedoch keine
Werbeveranstaltung! "Wissen teilen um das eigene Wissen zu
vermehren" ist das Leitmotiv!
Andreas Dittlmann über sein Motiv zur Durchführung eines Innovationstreffens:
„Das erste Camp für innovative Regionalentwicklung
durfte ich bereits im Jahr 2002 im Dreiländereck Deutschland -
Tschechien - Österreich mit Jugendlichen organisieren. Als
damaliger Gründer und Geschäftsführer einer
Regionalentwicklungsinitiative konnte ich bis Ende 2006 noch viele
weitere Impulse in der Region inszenieren. Diese Tradition will ich
auch bei meinem Unternehmen, Inter Change Concept wieder beleben und
die vorhandenen, überregionalen Netzwerke einmal jährlich
miteinander verbinden.“