Seminararbeiten bewerten und als Lernimpuls nutzen
Inhalte
Das Verfassen wissenschaftlicher Texte kann als wesentliches Ziel der universitären Ausbildung angesehen werden. Dementsprechend nehmen Seminararbeiten eine bedeutsame Position im Studienverlauf ein. Für Dozenten ergeben sich in diesem Kontext jedoch mehrere Herausforderungen, z.B.: Anhand welcher Kriterien werden schriftliche Arbeiten von Studierenden bewertet? Wie kann eine möglichst faire Benotung erfolgen? Wie können Seminararbeiten als Lernimpulse für Studierende genutzt werden?
Im Rahmen des Workshops werden alle drei genannten Aspekte aufgriffen. Unter Berücksichtigung der Besonderheiten einzelner Fachgebiete wird die Bedeutung unterschiedlicher Bewertungsdimensionen, Bewertungskriterien und Bewertungsmodi (mehrere Einzelnoten, eine Gesamtnote, etc.) thematisiert. Hierbei wird auch betrachtet, wie sich Anforderungen an Studierende bzw. deren Seminararbeiten über den Studienverlauf hinweg ändern können. Thematisiert werden darüber Aspekte der fairen Notengebung.
Behandelt wird außerdem, in wie weit schriftliche Hausarbeiten als Lernchance für Studierende gestaltet werden können Hierbei werden vor allem Feedforward- und Feedbackprozesse thematisiert. Abschließend wird diskutiert, wie Seminararbeiten als Lernchance auch für Lehrende und Lehreinheiten verwendet werden können.
Lernziele
• Transparenz des Bewertungsprozess erhöhen
• Prüfungsprozess für Studierende wie Dozenten ökonomischer gestalten
• Bewertungskriterien, diesbzgl. Bewertungsstandards und Bewertungsmodi kennen lernen
• Fairness der Notengebung sichern
• Unterschiedliche Bewertungsdimensionen von Seminararbeiten kennen (kriterial, sozial, ipsativ)
• Möglichkeiten reflektieren, wie Seminararbeiten als Lernchance für Studierende und Lehreinheiten genutzt werden können (Feedforward, formative Rückmeldungen, Feedback)
Methodik
• Theoretische Inputs
• Gruppenarbeiten
• Plenumsdiskussionen