mit Anat Ben David (London), Gustav (Wien), Candelilla
(München), Missent To Denmark (München), DJ Marcelle
(Amsterdam), Fagget Fairys (Kopenhagen), Middlegender DJ-Team (Lyon),
Hunter Valentine (Toronto/New York), The Filly Follies (München),
Dansette Junior (London), Slagsmålsklubben
(Stockholm), Lianne Hall (Brighton), Men (New York), DJ Mooner
(München), Hunx And His Punx (Oakland), Dance Yourself To Death
DJ-Team (Toronto), Hard Ton (Venedig), DJ Gorky von Bonde do Role
(Sao Paolo), The Voracious (Prag) und andere...
AKTUELLE PROGRAMMINFOS UNTER
http://www.candyclub.de/queerbeats
Warum „queer“ beats?
EIN Aspekt, wie wir queer verstehen: Klischees und Normen
brechend, genreübergreifend, grenzensprengend. Unsere
Annäherung an diesen Begriff kommt nicht primär aus den
Lehrbüchern der noch jungen Fakultäten an denen inzwischen
„gender studies“ angeboten werden. Unsere
Annäherung entwickelt sich aus einer spielerischen praktischen
Erfahrung in der es vor allem um Respekt, Miteinander und viel Spass
geht.
Die Künstler die wir ausgesucht haben bedienen all diese
Faktoren, ohne notwendigerweise selbst schwul oder lesbisch sein zu
müssen. Denn darum geht es (perspektivisch) immer weniger.
Viel wichtiger sind: Selbstbewusstsein, Mut zum
Nicht-Normgerechten und Unerwarteten, sowie das Abbilden der eigenen
(teilweise subkulturellen) Realitäten:
Vom Beatpunkpop der schwules Cruising zum Inhalt hat und
Tänzer auf die Bühne bringt (Hunx and his Punx), über
das Lesbenduo das sehr direkt über die Anmache unter Frauen
redet (Fagget Fairys), von der Burlesk
Show die sich ans Cabaret der 20er Jahre anlehnt (The Filly
Follies) über die Liedermacherin,
die ihre Band ersetzt indem sie alle Instrumente loopt (Lianne
Hall), vom aktuellsten „heissen Scheiss“ aus London
(Elektropop mit „Gorillaz“-Anleihen von Dansette Junior)
hin zu manchmal brachialen Gitarrenklängen mit poetischen
Texten (Candelilla), von der verstörenden one-woman Performance
(Anat Ben David/Chicks on Speed) hin zu reisserisch tanzbaren Beats
mit politischen Texten (Men, mit JD Samson von Le Tigre), von der
„weiblichen John Peel“ am DJ Pult (DJ Marcelle) zum
Indie-Tronic-DJ Set aus einer Stadt in der man diesen Sound nicht
unbdeingt erwartet: Prag (The Voracious) -die Liste lässt sich
noch ein gutes Stück verlängern…
Jeder Auftritt, jede Performance, jeder DJ-Set ist gut
für eine Überraschung, eine Entdeckung, eine
Reise…und für haufenweise Unterhaltung und
fröhliches Zusammenkommen, immer mit einem Augenwzinkern.
Ausserdem haben wir wieder zahlreiche
Acts, die zum ersten Mal in
Deutschland, Bayern oder München gastieren, und sogar eine
Europapremiere…